Woran erkennt man Beziehungskrisen?

Beziehungskrisen erkennen: Informationen zu Krisenanzeichen in einer Partnerschaft: Wie Beziehungskrisen und einer Trennung vorbeugen?

Woran erkennt man Beziehungskrisen?
© Joshua Ness, unsplash.com

Beziehungskrisen schleichen sich oft unmerklich in eine Partnerschaft ein. Schauen wir uns die häufigsten Anzeichen für eine Beziehungskrise an. Je früher Sie die Anzeichen für eine Beziehungskrise erkennen, umso besser. Dann können Sie nämlich gegensteuern und so vielleicht verhindern, dass es zum Bruch kommt, die Beziehung völlig auseinanderfällt und es zur Trennung kommt.

Viele Trennungen könnten verhindert und viele Partnerschaften und Ehen gerettet werden, wenn Paare frühzeitig die Alarmsignale erkennen und darauf reagieren würden. Eine Trennung erfolgt nicht aus heiterem Himmel. Sie ist meist der Schlusspunkt einer länger andauernden Beziehungskrise. Beider haben sich in der Regel über Jahre hinweg auseinandergelebt. Ihre Beziehung ist langsam und leise in die Brüche gegangen. Man hat dem Partner meist innerlich schon längere Zeit gekündigt und dieser hat davon nichts mitbekommen – oder wollte nichts mitbekommen.

Was also sind die Anzeichen einer Beziehungskrise in der Partnerschaft?

Anzeichen einer Beziehungskrise

Nachlassende Unterstützung

Die Partneron oder der Partner zieht sich von häuslichen und familiären Aufgaben mehr und mehr zurück und hält sich nicht mehr an Absprachen. Sie oder er setzt sich immer weniger für früher von ihr oder ihm erledigte Aufgaben ein und vernachlässigt diese: bringt die Kinder nicht mehr in den Kindergarten oder zur Sportveranstaltung, kommt immer häufiger später von der Arbeit nach Hause, ist zu Hause immer sehr erschöpft (findet aber genug und spontan Energie, um Hobbies nachzugehen und sich mit Freunden zu treffen).

Was können Sie in dieser Situation tun? Sprechen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner darauf an. Machen Sie deutlich, dass Ihnen ihre bzw. seine Unterstützung wichtig ist. Rücksichtnahme oder Abwarten, bis es wieder von allein besser wird, kann genau das falsche Verhalten sein. Sprechen Sie mit ihr oder ihm darüber, ehe der mangelnde Einsatz zur Gewohnheit wird und ein Ungleichgewicht eintritt, das Ihre Beziehung zum Einsturz bringt.

Nachlassender Respekt

Anzeichen hierfür können sein: Einer der beiden Partner*innen redet in Gegenwart anderer und im Beisein der Partnerin oder des Partners schlecht über die oder den anderen, macht sich lustig über sie oder ihn oder dessen kleinen und großen Schwächen, nimmt weniger Rücksicht auf seine Befindlichkeiten, redet "von oben herab" zu ihr oder ihm, schneidet dem Gegenüber das Wort ab, unterbricht, korrigiert ständig, kritisiert mehr als früher usw.

Was können Sie in dieser Situation tun? Sprechen Sie sie oder ihn in der Situation oder direkt danach konkret auf ihr oder sein Verhalten an. Machen Sie klar, dass Sie dieses Verhalten als verletzend empfinden, als Missachtung, als Herabsetzung Ihrer Person. Fragen Sie, was hinter diesem Verhalten steckt: "Fühlst du dich von mir schlecht oder ungerecht behandelt? Fühlst du dich vielleicht von mir vernachlässigt? Fehlt dir vielleicht mein Respekt?

Emotionale Erpressung

Wenn du nicht ..., dann wirst du schon sehen, was du davon hast. D.h. der Partner macht seine Liebe und Zuneigung davon abhängig, dass Sie nach seiner Pfeife tanzen. Er gibt Ihnen zu verstehen, dass Sie sich seine Liebe und Anerkennung verdienen müssen. Vielleicht geht der Partner aber auch subtiler vor: er sagt nicht direkt, was er verlangt, sondern wirft Ihnen vor, egoistisch oder rücksichtslos zu sein. Er wirft Ihnen vor, dass er sich ganz alleine um die Kinder, die Finanzen, den Haushalt oder andere bisher gemeinsam getragene Tätigkeiten kümmert und Sie auf der faulen Haut liegen. Er will Ihnen Schuldgefühle machen und Sie so erpressen, bzw. gefügig machen. Emotionale Erpressung führt auf Dauer zum Tod einer Beziehung.

Was können Sie in dieser Situation tun? Auch hier heißt es, miteinander kommunizieren. Kann es sein, dass Ihr Partner das Gefühl hat, zu kurz zu kommen? Kann es sein, dass er sich ausgenutzt und nicht genügend respektiert fühlt? Kann es sein, dass er den Eindruck hat, mehr für die Beziehung zu tun, als Sie?

Fehlende oder negative Kommunikation

  • Meine Partnerin/mein Partner redet nicht mehr über seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle.
  • Meine Partnerin/mein Partner interessiert sich nicht mehr für das Leben, die Sorgen des Partners.
  • Meine Partnerin/mein Partner ist nur noch mürrisch, gereizt, unnahbar.
  • Es gibt nur noch Streit und keine Versöhnung oder Aussprache danach.
  • Es gibt keine Gespräche und keine Konflikte mehr. Jeder folgt nur der Routine und den Alltagsritualen.

Das sind ernsthafte Anzeichen für eine Beziehungskrise.

Die Bedürfnisse nach Kommunikation in der Partnerschaft sind meist unterschiedlich. Frauen haben eher das Bedürfnis, sich über Gefühle auszutauschen und über Probleme zu sprechen als Männer. Kleine Geheimnisse und ein Freiraum sind für die Partnerschaft förderlich, die Devise "Wer mich liebt, versteht mich auch ohne Worte." jedoch nicht. Liebe hat nichts mit Gedankenlesen zu tun. Um dem Partner nahe zu sein, müssen wir dessen Sichtweise und Gefühle kennen. Zieht sich der Partner zurück, kann dies viele Ursachen haben wie beispielsweise er fühlt sich beruflich überfordert, er hat das Gefühl, ausgequetscht zu werden, dass wir uns lustig über ihn machen, er hat es nicht gelernt, über sich zu sprechen, er hat Angst, Fehler zuzugeben, ...

Um uns in der Partnerschaft wohlzufühlen, benötigen wir das Gefühl, dass wir wichtig sind für unser Gegenüber und es Anteil nimmt. Will sie oder er nichts mehr von uns wissen, fühlen wir uns abgelehnt, missachtet, ungeliebt. Konflikte sind in einer Partnerschaft normal und notwendig, denn es leben zwei Menschen mit unterschiedlicher Lebensgeschichte und unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Sowohl Konflikte, die in einen Machtkampf (Wer hat recht?) ausarten, als auch das schweigende Nebeneinanderherleben sind verdächtig. Schweigen bedeutet, dass beide innerlich kapituliert und gekündigt haben oder eine/r die eigenen Bedürfnisse massiv unterdrückt und sich anpasst, während die oder der andere das Sagen hat.

Negative Gefühle und fehlende Achtung

  • Die Partnerin/der Partner nörgelt nur noch, sieht unsere positiven Seiten nicht mehr.
  • Die Partnerin/der Partner will uns völlig umkrempeln (Themen z.B. Geld, Gewicht, Freunde, Hobbies).
  • Die Partnerin/der Partner macht uns in der Öffentlichkeit schlecht.
  • Die Partnerin/der Partner will unsere Selbständigkeit, unsere Veränderung nicht.
  • Wir fühlen uns missachtet, können ihr oder ihm nichts recht machen.
  • Wir müssen tun, was unser Gegenüber will, sonst fallen wir in Ungnade.
  • Wir fühlen uns unwohl, freuen uns nicht mehr auf die oder den andere/n.

Fast alle Menschen suchen in einer Partnerschaft Liebe, Verständnis, Unterstützung und Anerkennung. Wir wollen das Gefühl haben, liebenswert zu sein; vielleicht erwarten wir sogar die bedingungslose und immerwährende Liebe von dem Menschen, den wir lieben. Das ist eine nicht erfüllbare Forderung. Kein Mensch ist in der Lage, diese Erwartung im Laufe einer Beziehung zu erfüllen. Kritisiert unser Gegenüber hingegen immer nur und lenkt seinen Blick auf das, was ihm an uns nicht gefällt, vergeht seine Liebe und natürlich auch unsere.

Die Basis für die Partnerschaft ist, dass wir uns als Person akzeptiert fühlen, auch wenn manche unserer Eigenheiten der Partnerin oder dem Partner nicht gefallen. Eine Partnerschaft einzugehen mit der Idee "Ich werde den Partner schon ändern" ist zum Scheitern verurteilt!

Eine Partnerschaft sollte zumindest den überwiegenden Teil der Zeit dazu führen, dass wir uns gestärkt, unterstützt fühlen und dass die Partnerin oder der Partner an unserer Weiterentwicklung sowie unserem Wohlbefinden interessiert ist.

Rituale und gemeinsame Aktivitäten fehlen.

  • Meine Partnerin/mein Partner unternimmt nichts mehr gemeinsam mit mir.
  • Meine Partnerin/mein Partner will immer nur alleine verreisen.
  • Meine Partnerin/mein Partner entdeckt neue Interessen, denen er alleine nachgeht.
  • Meine Partnerin/mein Partner kommt sehr spät vom Büro nach Hause, schaut fernsehen oder liest Zeitung.
  • Meine Partnerin/mein Partner lässt sich zuhause gehen; ihr oder ihm ist nicht mehr wichtig, ordentlich angezogen zu sein.

Eine Partnerschaft sollte Freiraum bieten, in der jeder etwas für sich tut und seinen Interessen nachgeht. Klammern und das ständige Zusammensein führt zum Erlahmen der Gefühle. Andererseits muss es auch Zeiten geben, in denen wir gemeinsam Spaß haben und Schönes erleben. Zieht sich unsere Partnerin oder unser Partner zurück, kann das verschiedene Ursachen haben: Sie oder er ist überfordert, erschöpft, fühlt sich geklammert, fühlt sich unwohl mit uns, hat die eigenen Ziele/Interessen verändert, steckt in einer seelischen oder persönlichen Krise.

Nachlassendes sexuelles Interesse

Sex besteht nur noch aus Routine. Der Partner hat eine Geliebte, die Partnerin macht einen Seitensprung. Wir haben keine Lust mehr auf Sex, betrachten Intimität als lästiges Pflichtprogramm. Es ist normal, dass die Sexualität im Laufe der Partnerschaft mal wichtiger, mal weniger wichtig ist. Wie häufig wir mit unserer Partnerin oder unserem Partner schlafen, ist abhängig von unseren und seinen sexuellen Bedürfnissen. Betrachten beide die Sexualität als nicht (mehr) für so wichtig, ist das auch in Ordnung. Zärtlichkeit und körperliche Nähe sollten jedoch auf jeden Fall gesucht werden. Auch ein Seitensprung muss nicht das Ende einer Beziehung bedeuten, ist jedoch meist ein Indiz für eine Beziehungskrise oder, dass die oder der andere etwas in der Beziehung vermisst. Wenn beide Partner*innen das als Chance nehmen, über die Sexualität und ihre Bedürfnisse zu sprechen, verzeihen und neu beginnen, dann kann ein Seitensprung sogar bereichernd für die Partnerschaft sein.

Was tun bei Beziehungskrisen? Wege aus der Beziehungskrise.

Hier nochmals die 

1. Formulieren Sie auf persönliche Weise Ihre Gefühle!

Sprechen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner in einer ruhigen Minute direkt an, wenn sie oder er schweigt oder nur noch unwirsch reagiert – auch wenn das in einen Konflikt oder einer Gesprächsblockade ihres Gegenübers münden kann. Formulieren Sie Ihre Gefühle und Wünsche in der Ich-Form: "Ich fühle mich, wenn du dich … verhältst, … Ich wünsche mir … Ich frage mich, weshalb sich unsere Partnerschaft so verändert hat.” Vermeiden Sie Vorwürfe und Aufrechnerei. Lenken Sie ihren oder seinen Blick auf die Vergangenheit, in die Zeit, in der die Kommunikation geklappt hat. Fragen Sie, was Sie tun können, damit sie beide wieder zufriedener werden.

2. Benennen Sie ganz konkret, was Sie belastet und was Sie sich von der oder dem anderen wünschen.

Haben Sie über längere Zeitstrecken den Eindruck, nichts recht machen zu können und abgelehnt zu werden, müssen Sie das ansprechen. Der Partner hat nicht das Recht, Sie nach seinen Vorstellungen umzukrempeln. Versuchen Sie herauszufinden, was er von Ihnen erwartet, und sprechen Sie darüber, was Sie zu geben bereit sind und sich ganz konkret von ihm wünschen. Versichern Sie ihm, dass Sie ihn nicht kränken oder kleinmachen wollen, sondern wollen, dass es ihm auch gutgeht.

3. Schlagen Sie gemeinsame Aktivitäten vor!

So können Sie wieder Schönes mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner verknüpfen. Versuchen Sie gemeinsam herauszufinden, weshalb er lieber alleine etwas unternimmt.

4. Suchen Sie nach einem gemeinsamen Weg, intim zu werden und ihre Sexualität zu leben!

Wenn Sie die Sexualität nicht mehr als lustvoll erleben oder die Lust auf Sex fehlt, dann sprechen Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner. Suchen Sie gemeinsam nach Ursachen und Lösungen: "Nehmen wir uns zu wenig Zeit für den Sex? Kennen wir unsere sexuellen Wünsche nicht? Liegt es an mangelnder Hygiene, genereller Unzufriedenheit in der Partnerschaft, hormoneller Umstellung, unrealistischen Erwartungen (beispielsweise, dass die oder der andere immer Lust haben muss, immer zum Orgasmus kommen muss) usw.?" Stellen Sie sich die Frage: "Was können wir tun, um wieder mehr Lust auf Sex und Spaß am Sex zu haben?" Je mehr Alarmzeichen dieser Art Sie feststellen, je mehr Giftpfeile Ihre Partnerin oder Ihr Partner abschießt, umso größer ist die Gefahr, dass Ihre Beziehung daran stirbt.

Entfernen Sie das Gift frühzeitig, damit es nicht Ihre Beziehung ruiniert.

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Franko Bick schreibt am 19.09.2021

Frauen beschweren sich gerne wenn nur die männliche Form verwendet wird und verlangen das unsagbar Gendern. Hier werden Fälle beschrieben, die aus meiner Erfahrung ausschließlich von Frauen ausgehen und trotzdem wird hier die männliche Form verwendet. Das ist dann auch nicht in Ordnung und hier sollte es in erster Linie Partnerin heißen


PAL Verlagsgesellschaft schreibt am 20.09.2021

Hallo Franco,
vielen Dank für den Hinweis, den Beitrag auf beide Geschlechter umzuformulieren. So wird die Ausgewogenheit gestärkt und die Schuldfrage zwischen Mann und Frau tritt hinter die Lösungsansätze.

Hundefreund schreibt am 02.05.2021

Ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe bereits vor 13 Jahren mit ihr und der Beziehung abgeschlossen. Sie hatte sich damals im Streit plötzlich und überraschen ausgelassen, was alles an unserer Intimität nicht passt und nicht schön und toll genug ist => Einmal der komplette verbale Dreckskübel über mich und komplett unter die Gürtelline gehend.
Ich bin damals ganz ruhig und sachlich geblieben und sagte nur: Ok, das war es jetzt. Vorschlag: Direkte Trennung inkl. 100% Kontaktabbruch.
Sie war davon extem überrascht und wollte das auf keinen Fall.
Also Option B von mir: Ich rühre sie seit 13 Jahren nicht mehr und küsse sie auch nicht mehr.
Das Ganze ist noch ganz nett von der Außenwirkung für die Firma und Karriere, ansonsten kann die Alte seit damals emotional verkrüppeln und verhungern. (Ich habe mirn geschworen nach diesen Worten: Ich rühre die Alte in diesem Leben nie wieder an).

Sie hat sich nach 8 Jahren das erste Mal für ihre damaligen Worte entschuldigt und nach 12 Jahren nochmal. Da war das Thema für mich aber längst abgeschlossen. Ich halte die Alte mir nur noch als nettes Schmuckstück mit Außenwirkung für die Firma und Karriere, ansonsten kein Interesse mehr an ihr nach den Worten von ihr.

Wir leben halt sei 13 Jahren so nebeneinander her, wenn ich die Zeit nochmal zurück drehen könnte: Direkte Trennung. Mit 50 zurück auf LOS gehen oder 2. oder 3 Wahl jetzt zu nehmen habe ich auch keine Lust. Wenn ich optisch von einer Frau als "Porsche" komme, und soll mit 50 jetzt at 2. oder 3 Wahl den Skoda als Frau nehmen....No Way......Dann lieber so weiter wie bisher. Der Rotz hat 13 Jahre gehalten und hält nochmal 13 Jahre.

John schreibt am 26.08.2020

Es sind die zwar doch relativ wenigen, aber in ihrer Gewichtung großen Unverhältnismäßigkeiten, die mich so manches mal an meiner Beziehung zu meiner Partnerin zweifeln lassen, ob diese Beziehung (10 Jahre) eine Zukunft hat, bzw. wie diese in den vlt. nächsten 10 noch aussehen soll ?!
Es sind aber doch gerade die vielen vielen Kleinigkeiten, die mich in unserer Beziehung so richtig ärgern und bestens in eine typische Mario Barth-Show passen würden.

Beispiel: Man(n) gräbt für den von Frauchen gewünschten Beeten den ganzen Tag den Garten um und einige hartnäckige Baumwurzeln aus (in Handarbeit ohne Bagger wohlgemerkt), so wie der eine und andere 50 Kilo Granitbrocken auch darunter ist. Dann muss man(n) auf`s stille Örtchen, putzt und klopft sich so gut es geht draußen ab, zieht die Schuhe aus und rein ins Bad und dann wieder zurück an die Arbeit. 1 Minute später kommt Frauchen fast schon wutentbrannt rausgestürmt und echauffiert sich mit dem Zeigefinger zurechtweisend- hieve gerade noch den nächsten Kräfte raubenden Granitbocken aus dem Erdreich, dass im Hauseingangsbereich doch mein Schweiß auf den Fliesenboden getropft sind und auch ein paar Sandkrümel hinterlassen habe.
Es gibt immer wieder derlei Vorkommnisse, bzw. Reaktionen wie diese und ich versuche jedes Mal etwaig der Situation anzumerken, dass es doch einfacher wäre, wie z.B. vergleichsweise den Handfeger und ein Tuch von der Küchenrolle zu nehmen und das "Problem" somit in 5 Sekunden (von ihr) behebbar gewesen wäre, anstatt ständig Harmonie zerstörend und Lebenszeit verschwendend einen riesen Krach vom Zaun brechen zu wollen.
"Das wäre ja schließlich mein Schweiß und mein Sand und den Schmutz hat sie ja nicht gemacht". Das ist natürlich schon richtig. Das ich da aber eigentlich gerade "ihre" Beete und Anlagenplanung da bei 30° im Schatten umbuddel, naja, das steht dann natürlich nicht zur Debatte.
Das Sahnehäubchen ist dann, wenn sie dann in ihrem Beet zugange war, man(n) noch zu hören bekommt:"Schatz, also weißt du, du hättest ja mal mittlerweile den Fußabtreter draußen ausklopfen können, der ist ja voller Erde" !

Pedanterie und übertriebene Akkuratesse, insbesondere wenn jedes Wort von Frauchen auf eine Goldwaage gelegt wird und es einem harten Gerichtsurteil gleichkommend verurteilend aggressiv um die Ohren gehauen wird, wenn man(n) sich schon im kleinen irrt ("Frau:Nein, stimmt doch so gar nicht, ich habe nie nie niemals 19.30 Uhr gesagt, was erzählst du denn da für einen unsäglichen Müll, ich sagte 5 vor Halb")...nee nee, liebe Frauen.
Ja, wir haben euch ja trotzdem noch irgendwo lieb, aber mit Sicherheit nicht wegen "dieser" Ecken und Kanten dauernder Nörgelei, unbeirrbarer Rechthaberei, Streitsüchtigkeit, Mürrigkeit und insbesondere nicht, wenn einem Richtlinien und Anforderungen auferlegt werden, die für einen selbst aber (oft) nicht zu gelten scheinen !
(Gleiches gilt natürlich auch andersrum natürlich durchaus für den Mann, denn wer ist schon perfekt)?

Steve schreibt am 18.07.2020

Von wegen, Frauen reden eher über Gefühle. Meine bekommt das überhaupt nicht hin. Se will immer nur etwas und ich habe das dann exakt so ausführen...

Dana schreibt am 09.03.2020

Mein Freund war immer liebevoll zu mir. Doch in letzter Zeit verbringt er immer mehr Zeit mit einem guten Kumpel was ja nicht schlimm ist. Aber irgendwie sagt er mir des öfteren nicht mehr das er sich mit ihm trifft. Z. B. Kriegt er einen Anruf von ihm und sagt dann ja wie treffen uns jetzt obwohl wir gerade miteinander Zeit verbringen. Manchmal trifft er sich nach der Arbeit mit ihm. Auf meine Frage wieso er nicht bescheid gibt sagt er immer ich vergesse es eben ich mache das nicht mit Absicht. Das macht mich wütend da ich immer sage wohin ich geh und mit wem. Auch wenn wir mal was vorhaben ist er des öfteren zu müde aber für ihn hat er immer Zeit und Energie. Wir streiten uns ständig deswegen und gehen uns tagelang aus dem Weg. Das frustriert mich sehr. Er ist jemand dem es extrem schwer fällt über heikle Themen zu reden. Wenn ich Streit klären will mausert er.

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