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Gelegentliche Streits in einer Beziehung sind normal. Hilfreich ist es, wenn man weiß, wie man sich so streiten kann, dass der Konflikt nach dem Streit beendet ist. Bild © Berchtesgaden - Fotolia.com
Autorin: © Dr. Doris Wolf, Diplom-Psychologin
Beziehungsprobleme lassen sich nicht vermeiden, sehr wohl aber reduzieren, wenn man einige Spielregeln beim Streiten und bei der Kommunikation mit dem Partner beherzigt.
Miteinander streiten vermeidet nicht nur größere Partnerschaftsprobleme, sondern dient auch der Erhaltung der körperlichen Gesundheit, wie eine gerade veröffentlichte Studie zeigt.
Partnerschaftsprobleme können nämlich die Gesundheit beeinträchtigen. Die Befragten einer Studie, die zugaben, Beziehungsprobleme zu haben, klagten über größeren Stress und höheren Blutdruck als Menschen, die keine Beziehungsprobleme hatten.
Deshalb möchte ich Ihnen einige Spielregeln aufzeigen, die sich beim Streiten und bei der Unterhaltung zwischen Paaren bewährt haben.
In der Ich-Form, so dass man die Verantwortung für sein Denken, seine Gefühle und sein Verhalten übernimmt, statt Du ... und Vorwürfe. Sachlich, auf konkrete Situationen bezogen, so dass der andere etwas mit den Aussagen anfangen kann, statt "immer machst, nie tust du ...".
Außerdem wichtig beim Miteinanderreden:
In der Ehe muss man sich manchmal streiten,
nur so erfährt man etwas voneinander.
- Goethe -
Manchmal kann es passieren, dass wir wegen einer Kleinigkeit mit unserem Partner einen Streit vom Zaun brechen, der das eigentliche Thema nicht trifft. Uns allen bekannte Aufhänger sind z.B. die Bartstoppeln im Waschbecken oder die offene Zahnpastatube.
Gut wäre es, wenn wir uns vor einem Streit fragen würden:
Gelegentliche Beziehungsprobleme sind normal. Wenn zwei Menschen zusammenleben, gibt es immer Streitpunkte aufgrund unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse.
Wenn man jedoch "vernünftig" miteinander spricht, dann lassen sich viele Beziehungsprobleme vermeiden, die nur deshalb entstehen, weil man den anderen bewusst oder unbewusst angreift oder ihm Vorwürfe macht.
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Auch wenn Streit für viele Menschen bedrohlich erscheint und sie alles tun, um ihn zu vermeiden, Streit hat auch seine positiven Seiten.
1. Nach einer Zeit der Abgrenzung und Gleichgültigkeit kommt es durch den Streit wieder zu einem Gefühl der Nähe:
2. Der Streit führt zu einer Abgrenzung nach zu viel Nähe.
3. Der Streit ist ein Notsignal, dass in der Partnerschaft etwas nicht stimmt.
Was tun, wenn der Partner streitsüchtig ist?
© 2005-2013 Dr. Doris Wolf - Streiten in der Partnerschaft
Kränkungen - Eifersucht - Respekt - Rituale - Routine - Missachtung - Erwartungen - Abwertung - Absprachen - Ablehnung