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Beziehungsprobleme lassen sich nicht vermeiden, sehr wohl aber reduzieren, wenn man einige Spielregeln bei der Kommunikation mit dem Partner beherzigt.
Richtig miteinander zu kommunizieren vermeidet nicht nur Partnerschaftsprobleme, sondern dient auch der Erhaltung der körperlichen Gesundheit, wie eine gerade veröffentlichte Studie zeigt. Partnerschaftsprobleme können nämlich die Gesundheit beeinträchtigen. Die Befragten einer Studie, die zugaben, Beziehungsprobleme zu haben, klagten auch über größeren Stress und höheren Blutdruck als Menschen, die keine Beziehungsprobleme hatten.
Deshalb möchte ich Ihnen einige Spielregeln aufzeigen, die sich bei der Unterhaltung zwischen Paaren bewährt haben.
In der Ich-Form, so dass man die Verantwortung für sein Denken, seine Gefühle und sein Verhalten übernimmt, statt Du ... und Vorwürfe. Sachlich, auf konkrete Situationen bezogen, so dass der andere etwas mit den Aussagen anfangen kann, statt "immer machst, nie tust du ...".
Außerdem wichtig beim Miteinanderreden:
In der Ehe muss man sich manchmal streiten,
nur so erfährt man etwas voneinander.
- Goethe -
Gelegentliche Beziehungsprobleme sind normal. Wenn zwei Menschen zusammenleben, gibt es immer Streitpunkte aufgrund unterschiedlicher Erwartungen und Bedürfnisse. Wenn man jedoch "vernünftig" miteinander spricht, dann lassen sich viele Beziehungsprobleme vermeiden, die einfach dadurch entstehen, dass man den anderen bewusst oder unbewusst angreift oder ihm Vorwürfe macht.
Warum wir überhaupt unser Leben teilen?
Mit anderen Menschen teilen wir es, weil wir von ihnen erwarten,
was wir uns selbst nicht geben können.
(Jürgen Werner, FAZ Magazin)
© 2005-2012 Dr. Doris Wolf - Streiten in der Partnerschaft
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