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Eine Paartherapie kann eine Beziehung retten

paar in einem Rettungsring

Eine Paartherapie ist oftmals die letzte Rettung für eine Partnerschaft. Wenn Sie Eheprobleme haben und Ihrer Beziehung noch eine Chance geben wollen, dann könnte Ihnen dieser Beitrag weiterhelfen. Bild © vege - Fotolia.com

Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom Psychologin

Wenn man zerstritten ist und es viele Konflikte und Probleme in der Partnerschaft gibt, dann kann eine Paartherapie helfen, eine Trennung zu vermeiden und die Beziehung zu retten.

Vorraussetzung ist natürlich, dass beide Partner den Wunsch haben, etwas für die Rettung ihrer Beziehung zu tun.

Die Kosten für eine Eheberatung werden in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen.

Wann kommt eine Paartherapie in Frage?

Eine Paartherapie sollte in Betracht gezogen werden, wenn

Fast immer treffen mehrere dieser Punkte zusammen. Zunächst steht meist der Versuch, aufgrund der Initiative eines Partners (fast immer der Frau) miteinander zu reden.

Häufig kommt es dann zum Abblocken des Partners oder zu aggressiven Schuldzuweisungen: das Paar dreht sich im Kreis.

Die Unfähigkeit, dem anderen zuzuhören, Unverständnis für die Bedürfnisse des anderen, das Auflisten eigener Enttäuschungen und Rechthaberei sind an der Tagesordnung.

Wie hilft eine Paartherapie?

Die Paartherapie hilft, festgefahrene Kommunikationsmuster zu unterbrechen. Meist finden einzelne und gemeinsame Sitzungen statt.

Der Therapeut versucht mit dem Paar, die Probleme herauszuarbeiten und gemeinsame Therapieziele zu formulieren.

In meiner Eheberatung finden Sie Informationen zu vielen Eheproblemen, über die Paare häufig klagen.

Manchmal ist auch ein Therapieziel, herauszufinden, ob man zusammenbleiben oder sich trennen will.

Danach wird mit Hilfe von Rollenspielen neues Verhalten erlernt. Übungen, sich zu beobachten, dem Partner zuzuhören, ihm Rückmeldung zu geben und konstruktive Vorschläge zu machen sind Themen der Therapie.

Die Paartherapie hilft,

Wie überrede ich meinen Partner zur Paartherapie?

Voraussetzung für eine Paartherapie ist, dass beide Partner zur Veränderung bereit sind.

Ein Partner steht gewöhnlich unter stärkerem Leidensdruck als der andere. Er sollte ganz deutlich signalisieren, dass er so nicht weiterleben kann und will, und den Partner bitten, mit ihm in eine Eheberatung zu gehen.

Falls dieser nicht mitkommen möchte (Meist steckt hinter der Weigerung zur Paartherapie die Angst vor Schuldzuweisung), sollte er zunächst alleine in die Therapie gehen.

Dem Partner wird dann der Vorschlag gemacht, als Angehöriger einmal mitzukommen. In dieser Stunde werden dann mögliche Ängste vor der Paartherapie angesprochen.

Aus meiner Eheberatung: Ich will eine Paartherapie, mein Partner nicht

Paartherapie.html

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Wohin wende ich mich für eine Paartherapie?


Dr. Doris Wolf
Doris Wolf (Autorin)

Vielen Dank, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten.

Was mich besonders motiviert ist der Wunsch, dass Menschen ihre Fähigkeit entdecken, besser mit sich und anderen auszukommen. Das ist auch das Ziel meiner Ratgeber.

Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.


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  1. Leserkommentar Marion Stelter 29.04.2016

    Liebe Ariana, es ist Schade, dass Sie so schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich biete als Psychologin mit ca. 10 Jahren Berufserfahrung Paarberatung an (in Stuttgart, aber auch Online). Ich bin allparteilich, aussagekräftig und seriös, das kann ich guten Gewissens behaupten. Geben Sie die Hoffnung bitte nicht auf! Es ist wie in jedem Berufsstand: Es gibt schwarze Schafe, aber auch viele weiße. Es ist nur leider im Vorhinein meist nicht erkennbar. Alles Gute!

  2. Leserkommentar Florian Flick 28.03.2016

    Guten morgen, ich hab da mal eine Frage hab mich vor zirka 9 Wochen getrennt nach 3 Jahren Beziehung! Hab in den 3 Jahren dauer gekifft und war nie wirklich klar denkend, haben in den 3 Jahren viel tolles erlebt und zusammen gemacht, nur war nie ein wirkliches Alltagsleben drin weil ich immer drauf war und fast nie zu ihr gekommen bin! Jetzt hab ich aufgehört damit und zuvor ist mir schon bewusst geworden das Sie die Frau ist mit der ich alt werden mag! Leider macht Sie völlig dicht zurzeit und zieht sich zurück, ich denke auch das Sie irgendwie Depressionen hat wegen arbeit und teils auch wegen mir wohl... Sie kann mir nicht glauben das es sich jetzt geändert hat und 3 Jahre nicht... Hab auch vorgeschlagen das wir ne Paartherapie machen, aber Sie meinte das ist was für Leute die Kinder haben... Finde das nicht so, aber ich wüsste auch nicht wie ich an Sie jetzt rankomme... Wir haben in den 9 Wochen trotzdem kontakt hatten auch mal ein Gespräch vor einer Woche wo wir uns mal ausreden konnten und Sie auch mal nicht dicht gemacht hat... Leider war das 1 Tag später wieder anders... Vielleicht können Sie mir helfen an Sie ran zu kommen und eventuell eine Therapie anzufangen... Möchte gerne einen neu Start neu kennenlernen neuer erster Kuss usw. Mfg Florian Flick

  3. Leserkommentar Diana 14.03.2016

    hallo, ich bin traurig und ich kann nicht so schnell verzeihen.. Mein Partner hat sich mit seiner Ex getroffen und ich habe es paar Monate später erfahren. Grund war Sie hat Ihn in schwieriger Zeit geholfen. Er trug einen Ring über den Er nicht reden wollte, der mit einer anderen Frau zutun hat. Grund Er wollte mich nicht verletzen..und jetzt hat Es umso mehr getan. Vertauen und Offenheit ist mir wichtig..Er wünscht sich Kinder mit mir und ich bin noch enttäuscht, was Er nicht versteht, da ja alles schon Vergangenheit ist. und Er Glücklich mit mir ist. Ich kann Ihm nicht mehr richtig Vertrauen, da ich noch enttäuscht bin..was soll ich tun?

  4. Leserkommentar Sieglinde 03.03.2016

    Wir hatten jetzt zwei Paartherapiesitzungen, da mein Mann fremdgegangen ist und frage mich, was ich da überhaupt gemacht habe. Mitgenommen habe ich, daß ich einfach verzeihen muß. Ich hätte viele Fragen von meinem Mann beantwortet haben wollen. was? wo? wann? wie oft? Wie/ob es beendet wurde. Wirkliche Details natürlich nicht. Die Therapeutin entgegnete, wofür das denn gut wäre und was das ändern würde. Es ist ja passiert und man kann es ja nicht rückgängig machen. Auf meine Frage, wie ich denn wieder vertrauen solle, kam die Antwort aus mir selbst heraus, indem ich verzeihe und das es ein Prozess aus mir selbstheraus sei. Die letzte Beziehung meines Mannes scheiterte aus demselbigen Grund, "aber das hätte nichts mit uns zu tun, ist ja auch Vergangenheit" und familiäre Hintergründe wurden auch nicht beleuchtet bzw. miteinbezogen. Da ich mich total im Kreise drehe und ein enormes Kopfkino sich vollzieht, habe ich während der Sitzung den Verdacht geäußert, daß mein Mann promiskuitiv ist. Mit dieser Äußerung wurde ich zum Täter und mein Mann zum Opfer, da er ja sehr gekränkt gewesen ist und ihm wurde im Nachhinein gedankt, daß er nicht den Raum verlassen hat. Eigentlich wollte ich nur die Wahrheit erfahren, ein paar Antworten erhalten und anfangen wieder Vertrauen zu fassen und ein paar Strategien an die Hand bekommen. Der Scherbenhaufen ist nun größer als zuvor. Meine Frage: Ist diese Vorhergehensweise normal?

  5. Leserkommentar Johann 01.03.2016

    Wir haben Probleme. Haben ein kind. Und meine frau macht noch ihr abi. Kaum komm ich von der arbeit. Schon gibt es streit. Wegen Kleinigkeiten. Nun will meine frau sich seiden lassen. Ich aber nicht. Ich liebe sie.

  6. Seite:

Ratgeber Selbstvertrauen

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