kalender

Zuwendung in der Partnerschaft

Autorin: Dr. Doris Wolf, Psychotherapeutin

Unter Zuwendung verstehen wir, dass wir einem anderen Menschen Liebe und Aufmerksamkeit geben bzw. von ihm bekommen.

Wir nehmen uns Zeit für ihn und interessieren uns für seine Wünsche, Ansichten, Gefühle, Probleme, etc.

Die Zuwendung kann auch nonverbal erfolgen. Wir streicheln ihn z.B. oder kuscheln mit ihm. Der Empfänger von Zuwendung fühlt sich angenommen und geschätzt.

Als Kinder benötigen wir die verlässliche Zuwendung und Zuneigung unserer Eltern oder anderer Bezugspersonen, um Bindung und Vertrauen aufbauen zu können.

Zuwendung und Vertrauen können Stress abbauen, unsere Abwehrkräfte stärken und Schmerzen lindern.

Auch für unsere Partnerschaft ist Zuwendung wichtig. Sie stärkt den Zusammenhalt, die Zufriedenheit mit der Partnerschaft und hilft, Krisensituationen durchzustehen.

Wenn wir uns geliebt und wichtig genommen fühlen, wirkt sich das auf unsere Lebensfreude und unser Selbstvertrauen aus.

Umgekehrt werden wir unserem Partner gegenüber mehr Liebe empfinden und ihm dies auch zurückgeben.

Am Anfang einer Partnerschaft fällt es uns leicht, uns unserem Partner zuzuwenden. Wir interessieren uns für alles, was er erzählt, und wollen möglichst viel Zeit mit ihm verbringen.

Ist der Alltag erst einmal eingekehrt, setzen wir meist die Prioritäten anders. Erst kommen die Arbeit, die Kinder, der Haushalt, usw. - dann, wenn wir noch Kraft haben, der Partner.

Haben Sie wenig Selbstachtung & Selbstvertrauen?

Schon 300.000 Leser vertrauten dem Ratgeber Selbstvertrauen meines Partners Rolf Merkle.

ratgeber anschauen

Wie dem Partner Zuwendung geben?

Setze dich regelmäßig am Abend mit deinem Partner zusammen und sprich mit ihm darüber, wie dein und sein Tag verlaufen ist.

Überlege dir mit ihm, wann grundsätzlich der günstigste Zeitpunkt für ein solches Gespräch ist.

Interessiere dich auch für die banalen Dinge des Alltags deines Partners.

Lerne, ihm zuzuhören und auf kleine Details zu achten. Je besser du ihn kennst, desto leichter fällt es dir, ihm etwas Gutes zu tun.

Versuche dich in die Sichtweisen deines Partners hineinzuversetzen und sie nachzuempfinden. Teile ihm mit, dass du ihm nachfühlen kannst.

Es geht an dieser Stelle nicht darum, zu urteilen, ob seine Sichtweise richtig oder falsch ist.

Überlege dir, wie du deinem Partner in kleinen Gesten zeigen kannst, dass er wichtig für dich ist und du ihn magst.

Akzeptiere, wenn ab und zu nicht der richtige Zeitpunkt für deinen Partner ist, deine Zuwendung zu empfangen.


Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf

Vielen Dank, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten.

Was mich besonders motiviert ist der Wunsch, dass Menschen ihre Fähigkeit entdecken, besser mit sich und anderen auszukommen. Das ist auch das Ziel meiner Ratgeber.

Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.


Ihnen gefällt der Beitrag? Dann teilen Sie ihn auf teilen auf facebook Facebook. Danke!

newsletter

© 2011-2016 Dr. Doris Wolf - 1x1 einer guten Partnerschaft - Partnerschaft Lexikon - Zuwendung in der Partnerschaft
Haftung/Copyright/Impressum/Datenschutz