| Tweet |
Zutaten und Grundlagen einer guten Beziehung
Geheimnis glücklicher Partnerschaft
Phasen einer Beziehung Partnerschaft
Das 1 x 1 einer guten Partnerschaft
Anzeichen für eine Beziehungskrise
Verhaltensweisen, die zu Beziehungsproblemen führen
Beziehungsprobleme durch Kinder
Beziehungsprobleme durch Eifersucht
Beziehungsprobleme durch falsche Erwartungen an den Partner
Schweigen in der Partnerschaft
Woran erkenne ich, dass mein Partner mich liebt?
Tipps für Singles auf Partnersuche
Die Suche nach einem Partner beginnt bei uns
Der richtige Partner - wie erkennen?
Nach dem Fremdgehen wieder vertrauen
Gründe, die gegen eine Trennung sprechen
Die 8 größten Fehler, wenn Sie verlassen wurden
Trennungsschmerzen was lindert, verstärkt sie?
Bereit für eine neue Beziehung? Test
Trennung/Scheidung emotional bewältigen
Psychotherapeuten Suche Kassenpsychologen
Autorin: Dr. Doris Wolf, Diplom-Psychologin
Drohungen sind ein Instrument, mit dem wir versuchen, unseren Partner zu beeinflussen. Mit einer Drohung wollen wir ihn einschüchtern und veranlassen, sich nach unseren Vorstellungen zu verhalten. Wir drohen ihm etwas Schlimmes an, was ihm widerfahren wird, wenn er sich nicht nach unseren Vorstellungen verhält.
So kann z.B. im Streit die Drohung fallen, dass wir unseren Partner verlassen, dass er sich in Zukunft nicht mehr auf unsere Hilfe verlassen kann oder wir uns das Leben nehmen.
Drohungen können aus einem Gefühl der Hilflosigkeit heraus entstehen. Wir wissen nicht mehr, wie wir unserem Partner „beikommen“ können. Sie können auch ein Ausdruck von Macht sein: „Du wirst schon sehen, was du davon hast. Ich bin der Stärkere“. Kränkungs- und Minderwertigkeitsgefühle können ebenfalls dazu führen, dass wir unseren Partner durch eine Drohung verletzen wollen.
Das Problem bei Drohungen ist, dass sie meist nicht das bewirken, was wir erreichen möchten. Im günstigsten Fall ist unser Partner eingeschüchtert und erfüllt unsere Erwartungen. Er handelt jedoch nicht aus Einsicht oder Liebe sondern aus Angst. Er könnte aber auch darauf reagieren, indem er aus Wut heraus auf die Drohung eingeht und erwidert: „Ich brauche dich nicht. Dann geh halt.“ Wenn wir schon öfter mit Trennung gedroht haben, wird dieses Schwert auch stumpf. Unser Partner glaubt uns nicht mehr, sondern hält es für pures Säbelgerassel.
Drohen wir unserem Partner mit körperlicher Gewalt und er ist der Schwächere, dann wird sein Vertrauen in uns vollkommen zerstört.
Sind wir nicht Täter sondern Opfer von Drohungen, dann wissen wir nur zu gut, wie sich das in unseren Gefühlen niederschlägt. Wenn wir nicht die Kraft haben, uns aus dieser krankmachenden Partnerschaft zu lösen, werden wir mit Angst, Selbstzweifeln, Depressionen, Hass oder Selbsthass reagieren.
Drohungen sind also kein geeignetes Mittel, um unsere Ziele zu erreichen UND die Liebe zu erhalten. Wenn wir eine Drohung formulieren, dann sollten wir ernst meinen, was wir sagen.
Der Beitrag Emotionale Erpressung könnte Sie auch interessieren.
© 2012 Dr. Doris Wolf - 1x1 einer guten Partnerschaft - Drohungen in der Partnerschaft
Kränkungen - Abwertung - Rituale - Routine - Missachtung - Erwartungen - Beziehungscheck - Absprachen - Ablehnung