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In die Psychotherapie kommen in der Regel immer mehr Frauen als Männer in der Trennungskrise, wenngleich die Anzahl männlicher Betroffener in den letzten Jahren gestiegen ist. Dennoch leiden aus meiner Erfahrung Männer stärker als Frauen. Dies ist damit zu erklären, dass Männer
Männer stürzen sich nach einer Trennung häufig in Arbeit, in den Alkohol, wilden Aktionismus und suchen schneller wieder nach einer neuen Partnerin. Hilfreich wirkt es sich in der Trennungskrise aus, dass Männer meist einen Arbeitsplatz haben und finanziell eher abgesicherter sind, daß sie eine durch den Job vorgegebene Tagesstruktur haben, dass sie in ihrem Leben nicht so viel ändern müssen wie Frauen, die sich erst einen Job suchen müssen oder gar eine Ausbildung beginnen müssen, die die Kinderbetreuung alleine übernehmen müssen.
Mit Zahlen sollte man sehr vorsichtig sein! Jeder Betroffene braucht seine Zeit. Es hängt auch von den Umständen ab. Wenn der Expartner auch schwankt und Anlass zur Hoffnung/ Versöhnung gibt, verzögert sich der Prozess. Kommen noch andere Verluste hinzu ebenfalls. Nach einem Jahr sollte es zumindest schon zeitweise mal Momente geben, wo die Aufmerksamkeit auf andere Themen als die der Trennung gerichtet ist.
Ja,
Wenn man
© 2005-2011 Dr. Doris Wolf - Liebeskummer was tun - Liebesschmerzen
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