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Sex braucht Vertrauen - das Vertrauen sich fallenlassen zu können und sicher zu sein. Bild © Kitty - Fotolia.com
Autorin: © Dr. Doris Wolf, Diplom-Psychologin
Das sexuelle Zusammensein, die körperliche Berührung, das sind die Punkte, an denen zwei Menschen sich am nächsten sind und damit auch am verletzlichsten.
Sex kann natürlich auch als bloßes Ritual zur Abreaktion funktionieren, aber es geht dabei viel Erlebnisqualität verloren. Um den Partner nahe an sich heranlassen zu können, dürfen keine negativen Gedanken und Gefühle im Wege stehen.
Ärger, Hass, Ablehnung, das Gefühl, ausgenutzt zu werden, Sorgen und Angst führen dazu, dass wir uns körperlich verschließen, nicht erregt werden, verkrampfen und den Partner nicht an uns heranlassen.
Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Partner eine Bilanz der Partnerschaft zu ziehen. Was gefällt ihnen beiden an der Partnerschaft? Was fehlt Ihnen in der Partnerschaft oder möchten sie beide verändern?
Sprechen sie beide über ihre Enttäuschungen - aber ohne Vorwürfe zu machen und aufzurechnen. Trennen sie dabei zwischen der Kritik am Verhalten und Kritik an der Person.
Sie und Ihr Partner müssen das Gefühl haben, geliebt zu werden, obwohl einzelne Eigenschaften und Verhaltensweisen nicht den Vorstellungen entsprechen.
Gewöhnen sie sich beide an, in der nächsten Zeit vermehrt auf die positiven Seiten des Partners zu achten, und ihm dies mitzuteilen.
So fühlen sie sich einander näher und die Attraktivität wird erhöht.
Sparen Sie im Alltag nicht mit Berührungen und Streicheleinheiten.
© 2005-2013 Dr. Doris Wolf - Sex und Vertrauen
Kränkungen - Respekt - Rituale - Routine - Missachtung - Erwartungen - Abwertung - Absprachen - Ablehnung