Trost

Wenn es uns emotional oder körperlich schlecht geht dann sehen wir uns nach Trost und Zuwendung. DenPartner zu trösten ist nicht immer einfach.

Trost

Unter Trost verstehen wir, dass ein anderer Mensch uns durch seine Zuwendung dabei hilft, körperliche oder seelische Schmerzen zu ertragen und diese gegebenenfalls abzumildern. Und natürlich wünschen wir uns auch, dass der Partner uns tröstet, wenn es uns schlecht geht.

Zu trösten oder Trost zu spenden ist aber gar nicht so einfach. Von unserer Seite und der Seite unseres Partners können dabei Fehler gemacht werden.

Wir erhalten keinen Trost,

  • weil wir unserem Partner nicht mitteilen, dass es uns schlecht geht, sondern erwarten, dass er es bemerkt.
  • weil wir ihm nicht mitteilen, wie wir uns seinen Beistand vorstellen.
  • weil wir zu hohe Erwartungen an unseren Partner haben, die er nicht erfüllen kann.
  • weil wir glauben, dass es eine Schwäche ist, Trost zu brauchen, und deshalb nicht über unseren Kummer sprechen.

Unser Partner gibt uns keinen Trost,

  • weil er unser Signal nicht wahrnimmt, dass es uns schlecht geht.
  • weil er nicht weiß, wie er uns trösten soll.
  • weil er generell nicht gelernt hat, auf andere einzugehen.
  • weil er Angst vor unseren negativen Gefühlen hat und deshalb flüchtet.
  • weil er Angst vor seinen negativen Gefühlen hat und sich deshalb von uns zurückzieht.

Und natürlich kann uns unser Partner auch nicht trösten, wenn er gerade sauer auf uns oder enttäuscht von uns ist. Dann hat er quasi keinen Platz für unsere Gefühle.

Fragen zum Trösten – zum Nachdenken und zum Handeln

  • Woran kann dein Partner erkennen, dass du Trost brauchst?
  • Was tröstet dich am meisten? Worte, Berührung, Gesten oder tatkräftiges Handeln?
  • Was sollte dein Partner auf keinen Fall tun, wenn er dich trösten möchte? Hast du mit ihm darüber gesprochen?
  • Wie kannst du deinen Partner am besten trösten?
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Inhalt des Beitrags 
 Fragen zum Trösten – zum Nachdenken und zum Handeln  
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