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Leserfragen zur Partnerschaft Teil 2

Ich habe neben meinem Mann einen Freund.
Ich führe eine glückliche Partnerschaft und habe beim Sport einen netten Mann kennengelernt, mit dem ich mich sehr gut verstehe. Ich habe kein sexuelles Interesse an ihm, würde mit ihm aber gerne eine intensive Freundschaft führen. Geht das?

Das ist schon eine gefährliche Gradwanderung, die meist auf längere Sicht nicht gelingt. Es müssen schließlich drei Personen mitspielen und dürfen ihre Erwartungen nicht verändern. Wenn Sie es dennoch wagen, dann sollte ganz klar Ihr Partner Priorität mit seinen Bedürfnissen haben. Am besten ist es, Ihrem Partner von dem Nebenmann zu erzählen. Gut ist es, wenn er ihn kennt. So kommt weniger Misstrauen und Angst auf. Erzählen Sie Ihrem Partner auch von den Gesprächen mit dem Freund, wenn es ihn interessiert. Achten Sie darauf, dass Sie sich keine Phantasien machen, was Ihr Freund sonst noch alles Gute für Sie tun könnte. Auch Ihr Freund sollte sich an die "Regeln" halten und mit der Zeit nicht noch weitere Forderungen an Sie stellen.

Mein Partner ist ein Workoholic.
Mein Mann und ich haben zusammen eine kleine Firma und er ist fast Tag und Nacht am Arbeitsplatz. Als wir die Firma gemeinsam aufgebaut haben, habe ich das eingesehen. Nun läuft sie ganz gut und ich möchte noch was vom Leben. Wir bekommen immer Streit, welches der richtige Weg ist.

Hier gibt es keinen richtigen und falschen Weg. Jeder von ihnen beiden hat das Recht auf seine eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse. Ich nehme an, dass Sie sich sehr gut überlegt haben, was Sie tun müssen, um die Firma zu erhalten, und ab wann Sie sich auch wieder mehr Zeit fürs Private nehmen können. Ihren Partner können Sie nicht ändern, wenn er es nicht möchte. Versuchen Sie mit ihm zusammen herauszufinden, weshalb er so lange arbeitet. Hat er Angst, die Firma könnte pleite gehen? Weiß er sonst nichts mit sich anzufangen? Hat er Angst vor zu viel Nähe der Partnerschaft? Fühlt er sich als Held, wenn er so viel arbeitet?

Es gibt, viele Gründe, die sich hinter seiner Arbeitssucht verbergen könnten. Sprechen Sie auch über Ihre Wünsche, auch den Wunsch, dass Sie gerne mit ihm mehr Freizeit verbringen möchten. Malen Sie ihm die Ziele möglichst konkret aus. Vermeiden Sie es, ihn zu verurteilen oder zu beschuldigen. Bleibt er bei seinem Weg, dann können Sie nur über sich bestimmen. Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich und werden Sie alleine aktiv. Schuldgefühle, dass er arbeitet und Sie sich vergnügen, brauchen Sie sich dann nicht zu machen. Es ist seine Entscheidung, so viel zu arbeiten.

Mein Freund will, dass ich mich ändere.
Ich habe mich in einen Mann verliebt, der mir bei jedem Treffen erzählt, dass er mich so, wie ich bin, nicht lieben könnte. Ich komme mir immer ganz klein vor und strenge mich wahnsinnig an, ihm zu gefallen. Irgendwie habe ich aber auch den Eindruck, dass der Preis zu hoch ist. Was soll ich tun?

Wenn Sie einem anderen zuliebe etwas an sich verändern, dann gehen Sie dabei immer das Risiko ein, "sich selbst zu verlieren". Das ist dann der Fall, wenn Sie Ihre eigenen Werte und Lebensziele verraten. Sie passen sich damit den Vorstellungen des Partners an und machen sich auch von ihm abhängig. Er ist dann derjenige, der für Ihren Selbstwert zuständig ist.
Sie fordern direkt und indirekt auch etwas von Ihrem Partner dafür, dass Sie sich ihm zuliebe anstrengen und verändern. Sie wünschen sich Liebe und Anerkennung. Bekommen Sie diese, fühlen Sie sich gut, und in Ihrem Bemühen bestätigt. Bekommen Sie diese nicht, fühlen Sie sich ungeliebt und vielleicht auch ausgenutzt. Die Folge davon ist, dass Sie sich ärgern oder verletzt fühlen.
Gut ist es, sich zu ändern, wenn der Anstoß zwar vom Partner ausgeht, aber Sie selbst dann auch voll und ganz hinter der Veränderung stehen - Sie also sein Ziel zu Ihrem persönlichen Ziel machen. Generell sollten Sie sich in Erinnerung rufen, dass Sie ein einzigartiger und liebenswerter Mensch sind. Sie können einzelne Verhaltensweisen ändern, aber das ändert nichts an Ihrem Wert.

Mein Mann weiß immer alles besser.
Mein Mann gehört zu den Menschen, die überall ihren Sermon dazu geben müssen und alles besser wissen. Ich ärgere mich darüber in Grund und Boden. Wie kann ich besser damit umgehen?

Ihr Ärger entsteht, wenn Sie z.B. denken "Dieser Dummschwätzer, hat Null Ahnung und spielt sich hier so auf". Dadurch ändern Sie ihn leider nicht und haben nur den Schaden, dass Blutdruck und Herzfrequenz steigen und Ihr Körper eine Stressreaktion zeigt.

Besser ist es mit Humor zu reagieren, z.B: "Danke schön, Herr Professor, wie gut, dass wir darüber gesprochen haben. Ihre Meinung ist mir immer sehr wichtig". Oder Sie stehen darüber und schalten auf Durchzug, indem Sie innerlich denken: "Naja, es ist purer Selbstschutz für ihn. Er hat ein geringes Selbstwertgefühl und kann es nicht ertragen, nichts zu wissen" "Er stellt sich selbst bloß, wenn er seine Meinung zu Dingen kundtut, zu denen er nichts weiß". Andere Möglichkeiten sind, ihm quasi innerlich die Erlaubnis dazu zu geben oder es einfach als seine Meinung anzusehen und dann die eigene darzustellen. Z.B. "Du siehst das so... das ist interessant. Ich bin der Meinung, dass ...., weil ....."

Sie können natürlich auch - möglichst in einem Moment der Ruhe und ohne Zeugen darüber sprechen, wie sehr es Sie stört, wenn er immer seinen Sermon dazu gibt. Wenn er einsichtig ist und sich ändern will, können Sie auch ein Zeichen ausmachen, das Sie ihm bei einem solchen Verhalten geben. Meist bemerkt er sein lästiges Verhalten nicht einmal. Sie können ihm auch mitteilen, dass es Ihnen leichter fällt, seinen Rat zu schätzen, wenn er wartet, bis Sie ihn fragen.

Ich bin eifersüchtig auf meinen Mann
Wir haben zwei kleine Kinder. Mein Mann ist zuhause, ich gehe arbeiten. Ich bin eifersüchtig auf ihn, dass er den Kindern viel mehr gibt.

Eifersucht hat immer mit der Angst zu tun, etwas zu verlieren. Es könnte sein, dass Sie noch dem Rollenbild nachhängen, dass Frauen für die Erziehung zuständig sind und Ihren Wert über die Kinder definieren: "Ich bin so gut, wie mich meine Kinder mögen und mir die Erziehung "gelingt".

Machen Sie sich deutlich, was Sie für die Erziehung tun. Ganz sicher bringen Sie auch Ihren Einsatz - einen anderen aber ebenso wichtigen und wenn es nur ist, dass Sie den Kindern vorleben, dass Frauen berufstätig sind. Statt sich mit Ihrem Mann zu vergleichen, rücken Sie die Fragen in den Vordergrund: Was will ich für meine Kinder? Was tut meinen Kindern gut? Entwickeln Sie mit den Kindern feste Rituale, die ihnen "gehören" - beispielsweise abends eine halbe Stunden mit den Kindern spielen oder ihnen vorlesen.

Mein Freund und meine Eltern können sich nicht leiden.
Zwischen meinem Freund und meinen Eltern kommt es immer wieder zu Problemen. Ich mag meinen Freund und meine Eltern und stehe dazwischen. Das macht mich ganz krank.

Das kann ich gut verstehen, dass Sie darunter leiden. Sie haben die schwierigste Position. Gut wäre es, wenn Sie über Ihre Position zwischen beiden Parteien sprechen, am besten, in einem Gespräch mit Ihren Eltern und Ihrem Freund zusammen. Tenor sollte sein: "Ich mag euch beide und deshalb leide ich so sehr darunter, dass ihr euch immer wieder streitet. Ich habe die große Bitte, dass wir jetzt zusammen überlegen, wie das Zusammenleben reibungsloser gestaltet werden könnte. Am besten erzählt jeder, wie er sich eine gute Beziehung vorstellt und was der andere dafür tun könnte." Die Parteien müssen sich nicht lieben, aber akzeptieren und achten. Außerdem sollten sie darüber sprechen, was jeder davon hat, wenn Frieden einkehrt.

Wenn die Dreierkonstellation abgelehnt wird, dann können Sie mit den einzelnen "Parteien" ein solches Gespräch führen. Sie können dabei daran appellieren, dass diese ihnen sicher nichts Böses antun wollen, aber Sie an den Konflikten kaputt gehen.

Sollten beide Parteien uneinsichtig sein und immer die Schuld bei anderen suchen, dann könnte auch eine Lösung darin bestehen, dass Sie den Kontakt zu den Eltern alleine halten und Ihr Freund dies auch zulässt, ohne sich verletzt zu fühlen. Sie benötigen dann die Einstellung: "Mir sind beide wichtig und ich möchte den Kontakt auch weiterhin führen. Ich akzeptiere, dass meine Eltern und mein Freund sich nicht mögen oder nichts miteinander anzufangen wissen. Das ist schade, aber ich habe keine Möglichkeit, sie zu versöhnen, wenn sie es nicht möchten".

Denkbar ist aber auch die Position, dass Sie sich nicht in die Konflikte der beiden hineinziehen lassen, sondern diesen die Verantwortung gibt, wenn diese über den anderen hetzen und sich bei Ihnen beschweren: "Bitte macht das untereinander aus. Ich kann dazu nichts sagen". Sie können auch den Eltern ganz klar sagen, dass Sie zu ihrem Freund halten und ihn lieben, und die Eltern riskieren, dass Sie sich von ihnen zurückziehen, wenn sie den Partner immer schlecht machen.

Meine Freunde wollen mir meinen Partner schlecht machen.
Ich habe seit einem halben Jahr einen Freund. Ich komme gut mit ihm klar, aber meine Freunde wollen ihn mir madig machen. Sie machen ihn ständig schlecht. Wie soll ich damit umgehen?

Hinterfragen Sie erst einmal die Motive der Freude: Meinen sie es gut mit mir oder spricht aus ihnen Neid? Fühlen sie sich von mir vielleicht nur vernachlässigt? Ist ihr Rat das Resultat ihrer eigenen schlechten Erfahrungen? Wollen sie mich zu etwas drängen oder nur einen Rat geben?

Manchmal sehen Freude Dinge, die uns schaden, die wir aus der eigenen Verliebtheit heraus noch nicht erkennen können. Es geht also, darum, dass Sie sich möglichst ein objektives Bild machen. Wenn Sie zu dem Ergebnis kommen, dass Ihr Freund genau der richtige für Sie ist, dann teilen Sie Ihren Freunden mit, dass Sie ihre Meinung gehört haben, aber mit Ihnen nicht mehr über den Freund reden wollen. Können sie sich nicht darauf einstellen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich von den Freunden zurückziehen.

Ich habe Angst, dass ich abgelehnt werde.
Ich habe eine Frau kennengelernt, in die ich mich heftig verliebt habe. Jetzt habe ich Angst, ihr zu zeigen, wie ich wirklich bin. Vielleicht findet sie mich dann unattraktiv.

Wenn wir einen Menschen kennen lernen, uns in ihn verlieben und ihn gerne als Partner haben möchten, dann wollen wir natürlich gut vor ihm dastehen. Wir neigen deshalb dazu, unsere Schwächen zu verstecken und die Stärken hervorzuheben. Andererseits erhält unser Selbstwertgefühl in der Phase des Verliebtseins auch solch einen Pusch, dass wir tatsächlich unsere Schwächen nicht mehr oder nicht mehr so stark empfinden. Um die Zuneigung vom Partner zu gewinnen, sind wir auch zunächst bereit, ihm zuliebe über unseren Schatten zu springen. Wir wagen Dinge, die wir sonst nie gewagt hätten, oder unternehmen ihm zuliebe Aktivitäten, die wir sonst gehasst haben (Hauptsache, wir sind mit ihm zusammen). Im Laufe der Partnerschaft verspüren wir die Abneigung dann meist wieder. Wir kämpfen auch wieder darum, unsere Wünsche erfüllt zu bekommen.

Es ist eine Gratwanderung. Wenn man gleich alles anspricht, erschreckt man den Partner möglicherweise zu stark. Wenn schon eine Basis besteht und er unsere Vorzüge erlebt hat, kann er auch eher die "Nachteile" akzeptieren. Wenn man Aktivitäten, die man vorher nie gemacht hat, mitmacht, könnte man auch ein neues Hobby entdecken, das man dann gemeinsam ausführen kann.

Mein Partner ist computersüchtig.
Mein Partner beschäftigt sich in seiner Freizeit nur mit Computerspielen. Meine Kinder und ich sind abgemeldet. Ich halte das nicht mehr aus. Soll ich ihm ein Ultimatum stellen?

Ein Ultimatum ist die letzte Möglichkeit, in einer Beziehung etwas zu bewegen. Ziel dabei ist es, dem Partner zu verdeutlichen, wie ernst die Lage ist. Der Partner muss wissen, dass er die Partnerschaft riskiert. Dann kann er überlegen, wie wichtig ihm die Partnerschaft bzw. sein schädliches Verhalten ist. Wichtig bei einem Ultimatum ist, dass Sie ihn nicht unter Druck setzen. Er muss sich nicht Ihretwegen ändern, sondern nur wenn sie beide gemeinsam leben wollen. Er kann so bleiben, wie er ist, nur dann gibt es keinen gemeinsamen Weg. Das Ultimatum sollte ganz konkret formuliert sein und die Konsequenzen beinhalten. Beispielsweise: "Ich liebe dich und möchte gerne bei dir bleiben und glücklich sein. Ich leide jedoch seit Jahren, bin verzweifelt .... Ich sehe nur noch die Möglichkeit für unsere Partnerschaft, dass du ....."
Es sollte deutlich werden, dass man ihn liebt und für die Beziehung kämpft. Gut ist es auch, darauf hinzuweisen, was der andere bzw. beide gewinnen durch eine Veränderung. Internetsucht Informationen

Wir streiten uns immer im Urlaub.
Mein Partner und ich freuen uns sehr auf unseren Urlaub und die gemeinsame Zeit. Es gibt jedoch regelmäßig Krach. Wie können wir dies verhindern?

Am besten suchen Sie das Reiseziel zusammen aus. Sind Ihre Vorstellungen sehr unterschiedlich sollten Sie abwechselnd mal die Wünsche des einen, dann des anderen erfüllen. Erleichtern Sie sich den Urlaubseinstieg, indem Sie schon ein bis zwei Tage vor Abreise zuhause Urlaub haben. Am besten stellen Sie keine allzu großen Erwartungen an den Urlaub. Lassen Sie es auf sich zukommen und betrachten Sie ihn als Experiment.
Planen Sie sich beide eine Eingewöhnungszeit ein. Zu Beginn des Urlaubs müssen Sie sich auf die neue Situation, das Klima, das Essen, die anderen Sitten umstellen und sich neu orientieren. Das erfordert Energie. Eine wirklich entspannte Urlaubsstimmung kann deshalb meist erst nach 3 Tagen auftreten. Erlauben Sie sich gegenseitig, auch Aktivitäten alleine zu unternehmen. Sprechen Sie am morgen über Ihre jeweiligen Vorstellungen vom Tag und treffen Sie Absprachen. Jedoch nicht vergessen: eine gemeinsame Zeit einplanen, in der Sie Ihre Erfahrungen austauschen. Mehr zum Thema Streit im Urlaub.

Mein Partner hat Probleme.
Ich bin erst seit kurzem mit meinem neuen Partner zusammen. Wir verstehen uns sehr gut, aber es geht ihm psychisch sehr schlecht. Er musste für seine Firma Konkurs anmelden und kommt nicht darüber hinweg. Wie kann ich ihm darüber hinweg helfen?

Letztendlich muss er sich selbst auf die neue Situation einstellen und seine Krise bewältigen. Sie können ihn dabei unterstützen, indem Sie ihn mit Achtung behandeln und akzeptieren. Jeder Mensch macht ab und zu Fehler und hat aber auch die Möglichkeit zu lernen. Stärken Sie sein Selbstvertrauen, indem Sie ihn an seine Erfolge erinnern. Fragen Sie ihn, wie Sie am besten helfen können. Manche Menschen wollen alles mit sich ausmachen, andere wollen darüber reden. Seien Sie tolerant, wenn er manchmal grundlos gereizt oder sehr niedergeschlagen ist. Im Augenblick sind Sie die Stärkere. Versichern Sie ihm immer wieder Ihre Liebe. Da er sich im Augenblick selbst nicht akzeptiert, fällt es ihm schwer, Ihnen zu glauben. Wenn andere sich negativ über ihn äußern, stellen Sie sich hinter ihn.

Meine Kinder mögen meinen neuen Partner nicht.
Ich bin geschieden und meine Kinder leben bei mir. Jetzt habe ich einen neuen Partner kennen gelernt. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass meine Kinder ihn auch mögen – aber sie lehnen ihn ab. Was soll ich nur machen?

Sie haben sich ganz bewusst für den neuen Partner entschieden, während die Kinder keine Wahlmöglichkeit haben. Lassen Sie Ihnen etwas Zeit, sich auf die neue Situation einzustellen.

Vermeiden Sie die Position, Ihren neuen Partner gegen die Kinder zu verteidigen. Machen Sie deutlich, dass Sie ihn lieben, aber Verständnis dafür haben, dass es den Kindern zunächst noch schwer fällt, ihn zu lieben. Sprechen Sie mit ihnen über ihre Ängste, was sich durch den neuen Partner verändern könnte. Zwingen Sie Ihre Kinder nicht dazu, Ihren neuen Partner zu lieben - so wie Sie es tun, auch wenn Sie es sich im Augenblick noch so sehr wünschen. Kinder benötigen Zeit, um zu erkennen, dass sie auch etwas durch die neue Partnerschaft bekommen und nicht nur verlieren. Sie müssen verschiedene Gefühle durchlaufen, bis sie sich auf die neue Situation einlassen können, beispielsweise: Nicht-Wahrhaben-Wollen, dass die Eltern nicht mehr zusammenkommen und Trauer um den Verlust des Vaters, Wut auf Sie und auf Ihren neuen Partner, Eifersucht, Loyalitätskonflikte und Schuldgefühle dem Vater gegenüber.

Machen Sie sich keine Schuldgefühle, einen neuen Mann zu lieben. Sie können nicht der momentanen Gefühle der Kinder wegen auf Ihren Wunsch nach einer Partnerschaft verzichten. Gestehen Sie den Kindern ihre Angst, Enttäuschung, etc. zu, aber signalisieren Sie, dass dies Ihr neuer Partner ist.


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© 2005-2016 Dr. Doris Wolf - Probleme in der Partnerschaft - Teil 2
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