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Wer sich und seinen Körper ablehnt, kann weder lustvoll mit seinem Körper umgehen und genießen, noch den Partner nahe an sich heranlassen. Jeder negative Gedanke: "Ich bin zu dick, ich rieche unangenehm, ich habe Orangenhaut oder einen Hängebusen, ich bin unattraktiv und schaffe nicht, sie zu erregen, mein Penis ist zu klein" führt zur Verspannung und ist damit ein Lustkiller.
Lust zu verspüren benötigt das Gehenlassen und die Einstellung: "Ich bin in Ordnung, ich habe nichts zu verstecken." Wenn wir uns in unserer Haut unwohl fühlen, dann können wir uns nicht auf Sex einlassen, geschweige denn ihn genießen. Wie auch, wenn wir beim Sex ständig an unsere Makel denken - an die in unseren Augen zu dicken Schenkel, die zu kleinen Brüste, usw.) - und wir uns für unseren Körper schämen?
Wie ist das, wenn Sie in den Spiegel schauen? Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Stechen Ihnen sofort Ihre kleinen und großen Makel in die Augen? Oder wenden Sie sich gar angewidert ab?
Lustvoller und unbeschwerter Sex ist nur möglich, wenn wir ein gutes und liebevolles Verhältnis zu unserem Körper haben, dehalb:
Das Problem sind nicht die Fettpölsterchen. Das Problem ist nicht die Figur, sondern wie Sie Ihre vermeintlichen oder tatsächlichen Makel bewerten.
Lernen Sie, sich und Ihren Körper mehr zu akzeptieren. Sie sind liebenswert und begehrenswert, wenn Sie sich dafür halten.
Ob Ihr Partner Lust empfindet, hängt nicht von Ihrem Körper ab. ER muss Ihren Körper schön finden und sich liebende und anregende Gedanken machen. Nur was nützt es Ihnen, wenn er Sie aufregend findet und Sie sich vor sich ekeln?
Körperliche Makel - sofern es denn tatsächlich welche sind - sind absolut kein Hinderungsgrund für ein befriedigendes oder gar lustvolles Miteinander.
© 2005-2010 Dr. Doris Wolf - Sex und Ablehnung des eigenen Körpers
Kränkungen - Respekt - Rituale - Routine - Missachtung - Erwartungen - Abwertung - Absprachen - Ablehnung