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Loslassen können ist wichtig

Autorin: Dr. Doris Wolf, Psychotherapeutin

Loslassen bedeutet, dass wir aufhören, uns an etwas zu klammern, das uns emotional belasted und schadet.

Bezogen auf die Partnerschaft gibt es verschiedene Bereiche, in denen „loslassen“ ein Thema sein kann.

So ist es z.B. wichtig, dass wir übertrieben hohe Erwartungen an unseren Partner oder kränkende Erfahrungen loslassen.

Wenn wir nämlich ständig von unserem Partner fordern, dass er sich verändert oder wenn wir ihm immer wieder einen vor Jahren begangenen Seitensprung vorwerfen, dann können wir unser Ziel einer liebenden, harmonischen Partnerschaft nicht erreichen.

Insbesondere nach einer Trennung kann es uns schwer fallen, den Wunsch, weiterhin mit unserem Expartner zusammen zu leben, loszulassen.

Es gibt viele Gründe, weshalb wir einen Partner nicht loslassen können. z.B., weil

Loslassen lernen ist für uns meist mit Arbeit und bewusster Anstrengung verknüpft. Die Vorstellung, etwas aufzugeben ist für uns schwieriger als etwas Neues zu beginnen.

Doch die Mühe, loszulassen, lohnt sich. Wenn wir nämlich uns an Vergangenes - eine Liebe oder den Partner - klammern, sitzen wir in der Falle.

Wir fühlen uns hilflos, können depressiv werden, eine Angststörung entwickeln oder mit körperlichen Beschwerden reagieren.

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Fragen zum Loslassen in der Liebe - zum Nachdenken und Handeln

In welchen Bereichen deiner Partnerschaft tust du dich schwer loszulassen?

Schau dir einmal bewusst an, welchen Preis du dafür bezahlst, dass du nicht loslassen möchtest.

Stelle dir einmal vor, du könnest deine schädlichen Denk- und Verhaltensmuster aufgeben.

Warum es sich lohnt, loslassen zu lernen

Stelle dir vor, du könntest nachgeben und müsstest nicht immer Recht haben.

Du könnest deinen Blick auf die Eigenheiten deines Partners lenken, die dir wirklich wichtig sind und die du liebst, statt dich über Nebensächlichkeiten an ihm aufzuregen.

Du könntest verzeihen und müsstest nicht immer wieder deinen Groll auf vergangenes Verhalten verspüren.

Du könntest die Situation akzeptieren, wie sie ist, und könnest dich auf neue Aufgaben und Menschen konzentrieren.

Du könntest deine Bedürfnisse als ebenso wichtig wie die deines Partners ansehen, und müsstest nicht immer aus Angst vor Konflikten nachgeben.

Du könntest dich aus einer zerstörerischen Partnerschaft lösen, statt immer wieder das Leid, das dein Partner in dir auslöst, zu ertragen.

Male dir möglichst lebendig aus, wie sich deine Gedanken, deine Gefühle und dein Verhalten verändern würden. Indem du deinen Blick ganz bewusst darauf lenkst, was dich an positiven Dingen erwarten wird, wenn du loslässt, kannst du deine Entschlossenheit zur Veränderung stärken.

In einem nächsten Schritt musst du ganz konkret überlegen, was du benötigst und tun musst, um loslassen zu können.

Loslassen lernen - wie das Loslassen erleichtern und lernen?


Dr. Doris Wolf
Dr. Doris Wolf

Vielen Dank, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben. Schon immer hatte ich ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Deshalb war es mein Herzenswunsch, als Psychotherapeutin zu arbeiten.

Was mich besonders motiviert ist der Wunsch, dass Menschen ihre Fähigkeit entdecken, besser mit sich und anderen auszukommen. Das ist auch das Ziel meiner Ratgeber.

Einen Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit finde ich im Nordic Walking, dem Jin Shin Jyutsu und der Kuchenbäckerei.


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