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Wenn wir in einer Partnerschaft leben, dann tun wir dies gewöhnlich nicht selbstlos, sondern wir erhoffen uns davon, etwas zu gewinnen. Wir wünschen uns von unserem Partner beispielsweise Gesellschaft, Verständnis, Zuverlässigkeit und Treue, aber auch finanzielle Unterstützung, Beteiligung im Haushalt und bei der Kindererziehung.
Auch unser Partner hat bestimmte Erwartungen an uns, die wir erfüllen sollten, damit er mit der Partnerschaft zufrieden ist.
Die meisten von uns gehen mit einem Vertrauensvorschuss und der Bereitschaft zu geben in die Partnerschaft. Wir geben in dem Vertrauen, dass wir auch etwas zurückbekommen.
Doch mit der Zeit beginnen wir zu rechnen: Was gebe ich und was bekomme ich dafür? Wir ziehen Bilanz und wünschen uns, dass ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen besteht.
Es gibt jedoch auch Menschen, die eine Partnerschaft eingehen, weil sie einen anderen Menschen ausnutzen wollen oder es von Kindheit an nicht anders kennen, als dass sie in der Position des Nehmers sind.
Wir unterscheiden uns darin,
Unsere Erwartungen können sich mit der Zeit vollkommen verändern oder wir können sie anders gewichten. In den meisten Partnerschaften gibt es auch Phasen, in denen der eine oder andere Partner mehr für die Partnerschaft und den Partner tut als der andere.
Alarmsignale dafür, dass das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen nicht stimmt, können z.B. sein,
Grundsätzlich haben wir verschiedene geeignete Möglichkeiten, wie wir die Bilanz wieder ins Lot bringen können. Zum Beispiel
Gehörst du eher zu den Gebern oder zu den Nehmern?
Besteht für dich in deiner Partnerschaft im Augenblick ein Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen?
Was tust du, wenn du bemerkst, dass du über lange Zeit mehr gibst, als du bekommst?
Was benötigst du, um das Gleichgewicht wieder herzustellen?
© 2005-2010 Dr. Doris Wolf - 1x1 einer guten Partnerschaft - Partnerschaft Lexikon - Geben und Nehmen in der Partnerschaft
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