Eheprobleme aufgrund unterschiedlichem Umgang mit Geld
Geld bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. So verbinden manche damit z.B. Freiheit und Macht, andere verknüpfen damit Sicherheit oder Angst vor Mangel.
Auch wenn es als Tabu gilt, Geld und Liebe miteinander zu verknüpfen, so spielt der Umgang mit Geld in der Partnerschaft trotzdem eine große Rolle. Man kann sich darüber streiten, wer wieviel und wofür Geld ausgeben darf, ob man für das Alter vorsorgen soll oder nicht, wieviel Geld auf der hohen Kante liegen sollte, usw.
Eheprobleme entstehen, wenn ein Partner
- lieber sein Geld spart, weil ihm Sicherheit und Vorsorge für die Zukunft wichtig sind, während der andere lieber in der Gegenwart lebt und Geld als Mittel, um Genuss und Spaß zu erleben, ansieht.
- mehr verdient als der andere und glaubt, dass er dadurch mehr Rechte in der Partnerschaft hat.
- sich aus den Alltagspflichten heraushält, weil er glaubt, dass sein Beitrag für die Partnerschaft im Geldverdienen bestehe, während der andere Partner auch zuhause mehr Engagement von ihm möchte.
- gemeinsam erwirtschaftetes Geld ausgibt, ohne es mit dem anderen Partner abzusprechen.
- sich mehr Geld für sich nimmt, als der andere Partner glaubt, dass ihm zustehe.
- unbedingt eine große Anschaffung machen will, wofür man Schulden machen müsste, der andere aber nur das Geld ausgeben möchte, das auf dem Konto hat.
- allein über die Finanzen bestimmen will.
- spielsüchtig ist und die Familie dadurch finanziell gefährdet oder gar ruiniert.
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