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Wann immer zwei Menschen zusammen sind, ob im Büro oder im Privaten, wird es ab und zu Reibereien geben. Dies hängt damit zusammen, dass Wünsche und Vorstellungen nicht immer im Gleichklang sind. Und manchmal benötigen beide das Verständnis oder Entgegenkommen des anderen, und nur einem kann das Bedürfnis erfüllt werden.
Zu einem Beziehungsproblem werden Schwierigkeiten aber erst dann, wenn sich Unzufriedenheit und Enttäuschung ansammeln.
Wir sind ärgerlich oder verletzt, weil unser Partner nie im Haushalt hilft, weil er sich am Feierabend zum Zappen zurückzieht, weil er die Kinder grundsätzlich verwöhnt, weil er zu viel Geld fürs Hobby ausgibt, weil er grundlos eifersüchtig ist, weil er anderen Frauen nachstarrt, weil er zu viel Alkohol trinkt, usw.
Wir bemerken es an unseren Gefühlen, wenn irgendetwas in der Partnerschaft verkehrt läuft. Statt Liebesgefühlen sind wir gereizt, unzufrieden, unglücklich, verbittert, wütend, etc. Vielleicht erzählen wir anderen, dass es schlecht läuft oder malen uns aus, wie schön es ohne den Partner wäre.
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, müssen wir unsere Gefühle als Alarmsignal ernst nehmen. Es ist an der Zeit, mit dem Partner über die Unzufriedenheit zu sprechen. Sich um die Partnerschaft zu kümmern, ist ebenso wichtig wie sich beruflich weiterzubilden.
Nimm deine Gefühle zum Anlass und schau genau nach:
Was genau stört dich im Augenblick an deinem Partner? Was möchtest du anders, als es im Augenblick läuft?
Gib deinem Partner die Chance, deine Unzufriedenheit zu verstehen.
Du bist dafür verantwortlich, dass er weiß, was in dir läuft. Sprich mit ihm über deine Wünsche.
Wie wichtig ist es für dich und deine Lebensziele, dass dein Partner sich an diesem Punkt verändert. Überlege dir, ob du deine Erwartungen, die du an deinen Partner stellst, aufgeben möchtest. Liebesgefühle fühlen sich einfach viel besser an als Ärger und Enttäuschung und sie kosten dich weniger Energie.
© 2005-2010 Dr. Doris Wolf - 1x1 einer guten Partnerschaft - Partnerschaft Lexikon - Beziehungsprobleme
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